Ruheraum mit Materialien für Kunsttherapie

Kunsttherapie

Mit Farben, Formen und Materialien ins Tun kommen – ohne Leistungsdruck, in deinem Tempo.

Kunsttherapie in der Tagesklinik: geschützter Rahmen, klare Struktur, Raum für Ausdruck – auch ohne viele Worte.[web:7][web:8][web:11]

Worum es geht

In der Kunsttherapie arbeitest du mit Farben, Stiften, Ton oder anderen Materialien. Du musst nicht „kreativ“ sein – es geht nicht um Schönes, sondern darum, deinen inneren Themen eine Form zu geben.[web:7][web:8][web:11]

Über das Gestalten kannst du Gefühle, Erinnerungen und Bedürfnisse ausdrücken, für die es vielleicht noch keine Worte gibt. Im Gespräch kannst du – wenn du möchtest – etwas davon teilen.[web:7][web:8][web:10][web:11]

Mein Bild, mein Raum

„Hier muss nichts perfekt sein.“

Dein Bild gehört dir. Du entscheidest, was du zeigen, verändern oder auch für dich behalten möchtest.[web:7][web:9][web:10]

So kannst du starten

  1. Such dir einen Platz im Raum und ein Material, das dich anspricht – zum Beispiel Stifte, Kreiden, Farben oder Ton.[web:7][web:8][web:10]
  2. Es gibt oft ein Thema (z.B. „Mein Ort der Ruhe“, „Heute bin ich…“); du kannst es auf deine Weise aufnehmen oder frei arbeiten.[web:7][web:9][web:10]
  3. Lass die Hand machen – Linien, Flächen, Formen. Es muss nichts „Sinnvolles“ entstehen.[web:7][web:8][web:10]
  4. Wenn du möchtest, schaust du dir am Ende dein Bild noch einmal in Ruhe an: Was fällt dir auf? Was berührt dich?[web:7][web:10]
  5. Im Anschluss kann es eine kurze Runde geben, in der – freiwillig – etwas aus der Gruppe geteilt wird.[web:7][web:9][web:10]

Du bestimmst, wie viel du sagen oder zeigen willst. Schweigen ist genauso erlaubt wie Worte.[web:7][web:9][web:10]

Kleine Erinnerung

  1. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – alles, was entsteht, darf erst einmal einfach da sein.[web:7][web:8][web:10]
  2. Wenn dich etwas beim Gestalten überfordert, kannst du jederzeit Pause machen, das Motiv wechseln oder mit der Therapeutin besprechen, wie es weitergeht.[web:7][web:8][web:11]
  3. Manchmal wirkt das Bild auch später noch nach – ein Foto oder ein Stichwort im Handy können helfen, den Faden zu behalten.[web:7][web:9][web:10]

Wenn dich Themen aus den Bildern stark beschäftigen, sprich dein Behandlungsteam an – die Kunsttherapie ersetzt keine Einzel‑ oder Gruppentherapie.[web:7][web:8][web:11]

Noch wichtig zu wissen

Brauche ich Vorerfahrung oder „Talent“?
Nein. Kunsttherapie ist ein Übungsraum, kein Malkurs. Materialien werden erklärt, und du kannst Schritt für Schritt deinen eigenen Weg finden.[web:7][web:8][web:10][web:11]
Was, wenn ich nicht weiß, was ich malen soll?
Die Therapeutin kann dir kleine Impulse geben, zum Beispiel ein Thema oder eine Form, mit der du anfangen kannst. Manchmal reicht ein Strich, damit etwas ins Fließen kommt.[web:7][web:9][web:10]
Ist das eine Gruppentherapie?
Ja, ihr arbeitet gemeinsam im Raum und könnt – wenn gewünscht – Bilder und Erfahrungen teilen. Jede Person hat trotzdem ihren eigenen Prozess und ihr eigenes Tempo.[web:7][web:9][web:10][web:11]

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